HOMÖOPATHIE – EINE GANZHEITLICHE MEDIZIN

Heilpraktikerin Dr.Claudia Röll-Bolz in Karlsruhe

Homöopathie

„Als Musiker kann ich nicht anders, als an die Homöopathie zu glauben,
da der Geigenspieler weiß, wie sein gesamter Ausdruck
von der winzigsten, subtilsten, unendlich kleinen und feinen Tonveränderung abhängt.“
(Yehudi Menuhin)

Das Besondere an der Homöopathie

In meiner Praxis steht die homöopathische Heilweise im Vordergrund. Aus Überzeugung habe ich mich jahrelang hier weitergebildet und zusammen mit Kollegen geforscht. Mein Ziel ist es, mit Ihnen gemeinsam Ihren persönlichen Weg zur Heilung zu finden. Patienten, die bereit sind, sich auf ihre Krankheit und ihren Heilungsweg einzulassen, sind bei mir an der richtigen Adresse. Der Weg der Heilung ist der Weg zu sich selbst. Auf diesem Weg möchte ich Sie begleiten – mit Verständnis, mit Worten und mit den Kügelchen.

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche, eigenständige Heilweise, die vor über 200 Jahren von dem Arzt und Apotheker Dr. Samuel Hahnemann entwickelt worden ist. Samuel Hahnemann schuf mit seiner Arbeit ein völlig neues medizinisches Konzept.
Er nannte es „Homöopathie“, (griechisch: homoios = ähnlich, pathos = Leiden), „ähnliches Leiden“.

Es war sein Lebensziel, eine sichere und zuverlässige Heilmethode zu entwickeln und immer weiter zu verfeinern. So entstand die Homöopathie, deren Wirkungsweise und methodisches Vorgehen Hahnemann vor allem in seinem Hauptwerk „Organon der Heilkunst“ ausführlich beschrieben und erläutert hat. Es ist auch heute noch, in seiner letzten 6. Auflage, das Grundlagenwerk der homöopathischen Heilweise.

Bis heute ist die Homöopathie eine der Therapiemethoden, die sich um den Menschen ganzheitlich kümmert und seine grundlegende Heilung anstrebt.

Jeder Mensch ist einmalig

Nach den homöopathischen Grundlagen Dr. Samuel Hahnemanns wird kein Arzneimittel für eine bestimmte Krankheit verordnet, sondern eine individuelle Arznei für den Patienten, der auf eine bestimmte Art krank geworden ist. Samuel Hahnemann hat entdeckt, dass man mit einer genau zu den Beschwerden passenden Arznei die inneren Regulationskräfte und die Selbstheilungskräfte aktiviert.
Um dies zu bewirken, wird sich ein Homöopath ein Gesamtbild des Befindens auf körperlicher und geistiger Ebene machen und auch Zusammenhänge wie den zeitlichen Verlauf oder der familiären Krankheitsbelastung mit berücksichtigen.

Meine eigene Erfahrung und Sichtweise

In der Krankheit sind wir unflexibel, stecken in einem Leiden oder Problem fest. Durch die Einnahme des homöopathischen Similes, der Arznei, deren Eigenschaften unserem Leiden ähnlich sind, kann diese Stagnation aufgelöst werden.

Das Wesen der Arznei tritt in Resonanz mit dem lebenden Organismus und bewirkt Phänomenales:
Bei akuten Krankheitszuständen oftmals die sehr schnell wiederhergestellte Gesundheit und bei chronischen Krankheiten den kontinuierlich fortlaufenden Prozess der Gesundung und Lebensfreude.
Die damit verbundenen Erkenntnisse haben zur Folge, dass wir zu neuem Gleichgewicht und Flexibilität gelangen. So kann sich eine größere Stabilität entwickeln und wir können robuster auf unsere Umwelt reagieren. So reagieren wir auf äußere Reize (wie z.B. Blütenpollen) nicht gleich mit dem Symptom einer Krankheit.

Im Mittelpunkt stehen Sie

Dies erfordert von uns Therapeuten eine gute Beobachtungsgabe, Kenntnis der Grundlagen, und den gekonnten Umgang mit den homöopathischen Möglichkeiten.

Und auch Sie als Patient müssen etwas Zeit und Aufmerksamkeit mitbringen. Ich werde Ihnen zuhören und auch viele Fragen stellen, die vielleicht zuerst etwas seltsam anmuten. In diesem ausführlichen sogenannten Anamnesegespräch erheben wir Ihre Krankenbiographie, die Ihre körperlichen und psychischen Symptome, Lebensgewohnheiten, u.U. auch krankheitsauslösende Umstände, Erkrankungen der Familie umfassen kann. Auf dieser Basis wird die homöopathische Arznei ausgewählt, die den Schwerpunkt Ihrer Erkrankung trifft, und die Gesamtheit aller Ihrer Symptome berücksichtigt.
Die Arzneimittelwahl ist eine wahre Kunst, die umfassende Kenntnisse in Medizin und Homöopathie, Zeit und Gespür für den Patienten erfordert. Die Dosis, Potenz und Einnahmedauer der verordneten Arznei wird jeweils an Ihre im Moment zur Verfügung stehende Reaktionslage angepasst.

Laut der homöopathischen Lehre wirkt die Homöopathie vielschichtig und individualistisch wie es krankhafte Zustände und Individuen gibt. Akute Beschwerden können unverzüglich nach der Mitteleinnahme verschwinden. Eine chronische Krankheit erfordert im Allgemeinen mehr Zeit und vielleicht auch im Verlauf den Wechsel der Arzneien. Hier spielt die Tiefe der Erkrankung und deren innewohnende Dynamik eine große Rolle.

Chronische Erkrankungen

Im Laufe seiner weitreichenden ärztlichen Tätigkeit kam Dr. Samuel Hahnemann zu dem Ergebnis, dass scheinbar akute Erkrankungen auch der Ausdruck eines zugrunde liegenden Urübels, einer chronischen miasmatischen Belastung sein können. Er nannte es Miasma oder „Urübel“, in der damaligen Sprache formuliert. Z.B. kann hier eine schwache Grundgesundheit gemeint sein oder gesundheitliche Veränderungen durch schwierige Lebensumstände oder auch eine Folge von körperlichen und seelischen Unterdrückungen.

Dr. Hahnemann erkannte, dass bei vielen Patienten eine vollständige Heilung allein durch Verschreibung einer Arznei nach dem Ähnlichkeitsgesetz meistens nicht gelingt. So beschäftigte er sich seit dem Jahr 1816 täglich mit der Heilung von chronischen Krankheiten und entwickelte so sein Miasmenkonzept. 1830 veröffentlichte er sein mehrbändiges Werk „Die chronischen Krankheiten“, in dem die chronischen Miasmen und deren Heilung genau beschrieben werden.
In meiner Praxis findet die miasmatische Homöopathie vor allem bei chronischen Erkrankungen, die immer wieder ausbrechen, oder bei plötzlich auftauchenden schweren Erkrankungen ihre Anwendung. Das können z.B. Migräne, Hauterkrankungen, Blasenentzündungen, organische Störungen sein. Nach der miasmatischen Lehre gibt es Richtungen des Krankwerdens, des Kompensierens, des Heilwerdens. Die miasmatisch-homöopathische Behandlung setzt deshalb bei der Ursache von Krankheiten an und folgt der sich darauf einstellenden Körperlogik.

Damit die Ursache einer chronischen Krankheit erfolgreich behandelt werden kann, ist es wichtig, dass die Energie auf allen Ebenen angeregt wird. Deshalb sind gerade hier heilsame Übungen und Kuren, die Sie von mir als „Hausaufgabe“ bekommen, wichtig.

Wenn Sie zu mir in die homöopathische Praxis kommen, wundern Sie sich vielleicht, dass es keine großartige technische Ausstattung gibt.

Neben der Eingangsuntersuchung findet die Anamnese und die Arzneimittelverordnung vor allem auf der Basis eines ausführlichen Eingangsgespräches statt. Ihre Befunde bringen Sie sebstverständlich mit. Sie werden mit einbezogen, als die Ausgangslage Ihres körperlichen Status.

Dann schaue ich auf Ihre äußerlichen Zeichen wie Hautbeschaffenheit, Zungen- und Antlitzdiagnostik.

Und natürlich geht es in erster Linie um Ihre persönlichen Anliegen.

Auf dieser Basis gibt es in der homöopathischen Praxis einige Fragen zu Ihrem Allgemeinzustand

und der Reaktionslage Ihres Körpers:

Wie werden z.B. Kälte, Hitze, Ruhe und Bewegung empfunden? Wie sind Ihre derzeitigen Lebensumstände? Sind Sie müde oder eher sehr nervös?

Wie war Ihr Lebensweg bisher?

Wie ist Ihr seelisches Gleichgewicht? Und weitere Fragen, die einen Status-Check entstehen lassen. Dies ist eine ausführliche Erhebung Ihrer Krankengeschichte, denn: So individuell wie Sie als Patient sind, so individuell wird auch das passende Arzneimittel ausgewählt.

Beim Erheben Ihrer Vorgeschichte nehme ich mir viel Zeit. Unterstützend ist dabei der Fragebogen, den Sie vorab ausfüllen können. Es geht darum, die Ursachen Ihrer Störungen aufzudecken. So können auch eventuell Auswirkungen von körperlichen Eingriffen wie z. B. Impfungen, Operationen und Unfällen, eine lange Einnahme von Medikamenten oder Hormonpräparaten, toxische Belastungen eine Rolle spielen. In dem Eingangsgespräch kommen auch eventuelle psychische oder soziale Probleme zur Sprache:

Stress am Arbeitsplatz, Partnerschaftsprobleme, das Abreißen sozialer Bindungen, mit der Notwendigkeit neue Kontakte, einen neuen Freundeskreis aufzubauen, können zu Belastungsfaktoren werden, je nachdem, wie Sie darauf reagieren.

Bei Kindern ist es vielleicht der Beginn im Kindergarten, ein Schulwechsel, ein neues Umfeld, in das sie sich integrieren müssen. Während manche Kinder damit spielend zurechtkommen, reagieren andere, sensiblere Naturen, darauf empfindlicher.

In der heutigen Zeit wird viel an Flexibilität von uns gefordert. Und es bedarf eines gesunden Gleichgewichts, nicht dem Sog von „noch höher, noch schneller, noch besser“ zu erliegen.

Manchmal gibt es im Leben auch Konflikte, unerledigte Dinge, ungeklärte Situationen, die einen immer wieder ausbremsen, die wie ein Hindernis Kraft und Schwung entziehen.

Nach meiner täglichen Praxiserfahrung ist gerade hier die Homöopathie sehr unterstützend: Plötzlich werden die Räume weiter, Schweres fällt ab und es öffnen sich neue Türen.

In unserem eigenen Rhythmus gelingt uns viel, wir sind in der Balance. Und dies nannte der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, die uns innewohnende Lebenskraft.

In der Krankheit sind wir unflexibel, stecken in einem Leiden oder Problem fest. Durch die Einnahme des homöopathischen Similes, der Arznei, deren Eigenschaften unserem Leiden ähnlich sind, kann diese Stagnation aufgelöst werden. Die Resonanz mit dem Arzneimittel und die damit verbundene Auseinandersetzung führen dazu, dass wir zu neuem Gleichgewicht und Flexibilität gelangen.

Ein größeres Maß an Stabilität entsteht und wir können robuster auf unsere Umwelt reagieren, ohne auf äußere Reize (wie z.B. Schnupfenviren) gleich jedes Mal Krankheitssymptome zu produzieren.

Die Homöopathie verwendet in der Praxis Pflanzen (z: B: Arnika, Küchenzwiebel, Eisenhut), tierische Substanzen (z: B: Austernschalenkalk, Milchmittel), Mineralien (z. B. Kieselsäure) und Metalle (z. B. Schwefel, Gold) oder auch Krankheitsprodukten des Menschen (Nosoden) als Ausgangsstoffe für die homöopathischen Arzneien. Das Repertoire des homöopathischen Arzneimittelschatzes spiegelt die Vielfalt der Natur wider. Über 1500 Arzneien sind bekannt und in Verwendung.
Wenn Sie zu mir in die Praxis kommen, erleben Sie folgende Schritte:

Eine Begegnung von Mensch zu Mensch
ein Gespräch über Ihr Anliegen und Ihre gesundheitlichen Ziele
die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte – Anamnese
das Ordnen Ihrer Krankengeschichte, das Aufsuchen der Symptome in entsprechenden Büchern,
ein ausführliches Studium der Arzneimittellehre,
dann die Auswahl Ihrer homöopathischen Arzneimittel.
die Therapiebesprechung.
Die Therapie startet auf der schwersten Ebene der Krankheit und geht Schritt für Schritt zu immer leichteren Ebenen. Falls angezeigt, gibt es parallel dazu Ernährungsanleitungen und naturheilkundliche Anwendungen, so dass Körper und Geist sich parallel entwickeln können.

Auf dieser Basis bekommen Sie dann Ihre individuelle Verordnung und Dosierungsanleitung.

Bis zum nächsten Termin ist es Ihre Aufgabe, den Körper zu beobachten, Träume aufzuschreiben, Atemübungen zu machen, Glaubenssätze zu identifizieren, evtl. neue Verhaltensweisen einzuüben etc.

Nach einigen Wochen sehen wir uns zu einem weiteren Termin, um Ihre Heilungsschritte zu beurteilen und den weiteren Verlauf zu besprechen.

Möchten Sie weitere Informationen und die Ursache Ihrer Beschwerden angehen? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Wir nutzen die Heilkraft der Homöopathie und Naturheilkunde, um Körper und Seele wieder ins Lot zu bringen.

Weiterführende Literatur:
Wenn Sie sich weiter informieren möchten, hier einige weiterführende Werke zu den Grundlagen der Homöopathie:

Georges Vithoulkas: Medizin der Zukunft, Georg Wenderoth Verlag;
Gerhard Köhler: Lehrbuch der Homöopathie – Band 1, Hippokrates Verlag;
Andrew Lockie: Das große Lexikon der Homöopathie; Dorling Kindersley Verlag;
Heidi Grollmann, Urs Maurer: Klassische Homöopathie verstehen; Groma Verlag;
Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst, 6. Auflage, Haug-Verlag.

www.homoeopathie-heute.de

Rechtlicher Hinweis:
Von der evidenzbasierten Medizin wird die Homöopathie kaum anerkannt. Der Gesetzgeber erkennt sie dagegen als besondere Therapierichtung an, hat die Homöopathie in das Arzneimittelgesetz aufgenommen, regelt im homöopathischen Arzneibuch die Herstellung, monographiert die Inhaltsstoffe und regelt auch die Qualitätsparameter.
Sollten Sie an einer – nach heutigen Standards als wirksam anerkannten – sogenannten schulmedizinischen Therapieform interessiert sein, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Sind Sie an einem erfahrungsmedizinischen Weg interessiert – gerne auch als Ergänzung zu einer schulmedizinischen Therapie -, stehe ich Ihnen mit all meiner Erfahrung und Fachkenntnis gerne zur Seite.

Für weitere Fragen und eine Terminvereinbarung rufen Sie mich gerne an:

Tel. 0721/ 9631 8378.

Ihre Heilpraktikerin in Karlsruhe, Dr. Claudia Röll-Bolz.