Der Heilung führt immer zu mir selbst.

 „Es macht die Wüste schön, dass sie irgendwo einen Brunnen birgt.“

schreibt Antoine de Saint-Exupery in seinem Buch „Der kleine Prinz“.

Ich habe dieses Buch in meiner Jugend geliebt. Ein lieber Freund hat es mir mal geschenkt. Und gerade dieser eine Satz hat mir in meinem Leben schon oft Mut gemacht.

Ich hatte noch nie eine Krebserkrankung, aber in meiner Familie und auch bei meinen Patienten, die ich unterstütze, nehme ich teil. Lebensmut, Motivation, nach einem Tief wieder aufstehen, das erfordert viel Mut.

In jedem von uns stecken riesige Potentiale, wir sind von Natur aus mit den Fähigkeiten ausgestattet, die uns unseren eigenen Weg gehen lassen. In schwierigen Lebenssituationen ist uns manchmal der Blick verstellt und wir drehen uns im Kreis. Vielleicht sind wir zu mutlos, zu anpassungsfähig geworden. Wenn eine schwere Krankheit uns erfasst hat, dann geraten wir häufig in einen Strudel aus medizinischen Therapiekonzepten, Prognosen, Diskussionen mit Familienangehörigen und wissen nicht mehr, wo es langgehen soll.

Was wäre, wenn wir den Blick wenden?

Wir sehen manchmal nur noch diese eine Seite, auf der es schwer ist. Dadurch neigen wir dazu, unsere Fähigkeiten und inneren Ressourcen aus den Augen zu verlieren.

Lebensmut und Ermutigung können uns wieder Energie geben.  Das Gefühl von Selbstachtung. „Ich weiß, ich bin okay! So, wie ich bin, bin ich gut genug!“ Und jetzt kann ich hinschauen, in welche Richtung soll es denn gehen? Und vielleicht auch die Power, die in mir noch immer ist, wieder lebendig Selbstmitgefühl Naturheilpraxiswerden lassen. Mit Mut sind wir kreativ, wir bleiben bei uns selbst, wir schauen aus uns selbst heraus. Vielleicht hören wir dann auch leise die Stimme unserer Intuition, die uns sagt, wohin der Weg gehen soll. Vielleicht treffen wir dann auch einmal Entscheidungen, die für unser Umfeld befremdlich erscheinen können. Für uns aber sind sie richtig gut!

Ich möchte Euch dazu eine kleine Übung geben, die Ihr zuhause leicht durchführen könnt:

Ich nenne sie Selbstmitgefühl, für einen liebevollen Umgang mit sich selbst:

Selbstmitgefühl

Zu Selbstmitgefühl gehört ein liebevoller Umgang mit sich selbst, ein Gefühl der  Zusammengehörigkeit. Selbstmitgefühl bedeutet für mich, freundlich und wohlwollend mit sich selbst umzugehen. Das schließt die eigenen Schwächen mit ein. Eigentlich so, wie man das auch bei einem geliebten Menschen, oder guten Freund macht. Mitgefühl heißt auch, dass wir uns selbst beruhigen, trösten und verzeihen können. So können wir unser eigenes Beruhigungs- und Fürsorgesystem aktivieren und sind wieder in Kontakt mit unserer ureigenen Quelle.

Manchmal hegen wir einen großen Widerstand gegen unsere Empfindungen, wir wollen sie nicht spüren. Dann blenden wir Angst, Sorge, Schmerzen oder Kummer aus oder gehen darüber hinweg. Diese kleine Übung zum Selbstmitgefühl möchte Dir an die Hand geben. Mal innehalten und bei Dir sein. Vielleicht hast Du Lust, gleich mitzumachen:

Übung zum Selbstmitgefühl

Wir suchen uns einen  Stuhl und setzen uns mit geradem Rücken hin.

Die Wirbelsäule ist aufgerichtet und wir spüren den Boden unter unseren Füßen.

So aufgefangen zwischen Himmel und Erde lassen wir unseren Atem leicht fließen. Es darf auch mal ein Seufzer dabei abfließen.

Wir legen nun unsere Hand auf unser Herz und nehmen unsere Atemzüge wahr.

Wann immer wir eine problematische Empfindung dabei spüren, gestatten wir ihr einfach, dass sie da sein darf. Sie ist weder gut noch schlecht. Es gibt keine Wertung dabei.

Wir geben uns in dieser Situation Mitgefühl: Wir stellen uns vor, wir trösten uns wie wenn wir ein kleines Kind trösten, das unseren Schutz benötigt. Wir können die Empfindung wie ein kleines Vögelchen in die Hand nehmen, Wärme und Mitgefühl dafür spüren und wir können tröstende Worte sprechen. Wir nehmen wahr, wie es sich dabei beruhigt und dann entspannt in unsere Handflächen kuschelt.

So können wir gleichmäßig weiteratmen. Und dann die Übung beenden, wenn wir mögen.

Immer, wenn es uns nicht gut geht, können wir zu der Übung zurückkehren.

Ihr könnt die Übung in den nächsten Wochen täglich durchführen. Macht Euch eine Gewohnheit daraus. Ich wünsche Euch, dass Ihr die unterstützende und heilsame Wirkung spürt.

Mit diesem Blogbeitrag folge ich Andrea Heckmann sie hat einen „Blogparade“ einen virtuellen Flashmob gestartet. Rund um das Thema „Mut“. Andrea steht Tumorpatienten und ihren Angehörigen mit ihrer LebensMutivation zur Seite.

Den Startbeitrag mit den Links findest du hier: Andrea Heckmann

 

Als Heilpraktikerin helfe ich selbst Menschen, Körper, Geist und Seele wieder in eine Balance zu bringen, zu ergründen, was sie aus dem Gleichgewicht bringt und was wir tun können, um wieder eine gesunde Balance in unserem Lebensfluss zu erreichen. Auf diese Weise können wir gemeinsam Ihre gesundheitlichen Probleme jetzt und in der Zukunft angehen.

Wenn Ihr mehr über die Naturheilkunde und Homöopathie für unser Immunsystem erfahren möchtet, kontaktiert mich gerne!

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Eure Naturheilpraxis in Karlsruhe

Dr. Claudia Röll-Bolz

 

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