PMS und Ernährung

Mit diesen 5 Ernährungs-Tricks erleichtern Sie Ihre PMS-Beschwerden
Leiden Sie auch an prämenstruellen Beschwerden, PMS?

Vielleicht haben Sie ja auch schon länger bemerkt, dass Ihre Stimmung sich kurz vor Ihrer Periode sehr stark verändert? Manche Frauen reagieren hier eher mit Reizbarkeit oder auch mit Niedergeschlagenheit. Vielleicht neigen Sie ja auch dazu, gerade dann mehr Wasser einzulagern oder Ihre Brüste schmerzen Sie und fühlen sich geschwollen an. Irgendwie fühlen Sie sich vielleicht in Ihrer Wahrnehmung verändert, oder Sie haben ein benebeltes Gefühl im Kopf?

Wenn Ihre Beschwerden vor allem in der zweiten Zyklushälfte auftreten, von Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen begleitet werden und mit Beginn der Regelblutung plötzlich aufhören, steckt häufig das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, dahinter.

Wenn Sie an PMS, prämenstruellen Beschwerden leiden, können viele Ursachen dahinter stecken. Auf jeden Fall spielen die Hormonschwankungen während des Zyklus eine Rolle. Vor allem der sinkende Spiegel des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen scheint sich bei vielen Frauen bemerkbar zu machen. Gleichzeitig verringert sich dadurch auch die Konzentration des Glückshormons Serotonin – und das kann für schlechte Stimmung sorgen.

Typisch dafür sind körperliche und psychische Beschwerden, die sich jeden Monat vor der Periode bemerkbar machen. Diese beginnen höchstens zwei Wochen vor den Tagen und enden meist plötzlich, wenn die Regelblutung beginnt. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Gewichtszunahme oder ein Spannungsgefühl in der Brust sowie Unterleibsschmerzen.

Auch Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken, unreine Haut

und Kreislaufprobleme gehören zum Symptomenkomplex des PMS. Einige Frauen neigen vor allem zu erhöhter Gereiztheit, Aggressivität und einige Frauen sind in dieser Zeit besonders verletzlich und sensibel. Andere sind hingegen niedergeschlagen, hoffnungslos oder sogar depressiv.

Leichte prämenstruelle Beschwerden nehmen etwa 20 bis 40 Prozent aller Frauen wahr.

Was Sie in der Zeit vor Ihrer Periode selbst für sich tun können

Hier möchte ich Ihnen einige Ernährungstipps geben.

Wie ist meine Sicht aus meiner Praxis heraus: Gerade in der Zeit vor unserer Periode schaltet unser Stoffwechsel um – von der Aufnahme zur Ausscheidung. Das ist wichtig für unsere Ernährung. Hier können wir uns einiges Gutes tun. Nun ist es leider bei einigen Frauen so, dass sie gerade in der Zeit vor der Periode zu einem Heißhunger auf ungesunde Lebensmittel neigen. Dem können Sie mit etwas Selbstdiziplin und leichtem Sport entgegenwirken.

Hier meine Tipps für Ihre gesunde Ernährung, wenn Sie zu prämenstruellen Beschwerden neigen:
  1. Vermeiden Sie wenn möglich salziges Essen und alkoholische Getränke.
    Beides entzieht dem Körper zu viel Wasser und kann zu Krampfschmerzen führen.

2. Trinken Sie über den Tag verteilt viel Wasser.
Dies entlastet den Körper und beugt den Wassereinlagerungen durch einen zu hohen Östrogenspiegel vor.

PMS Heilpraxis Kalrsruhe
Grapefruit mit Rosmarin

3. Ernähren Sie sich basisch.
Eine basische Ernährung bevorzugt aus Gemüse, Salaten, Sprossen, Nüssen, Ölsaaten, naturbelassenen Ölen und Früchten mindert aufgrund ihres ausgewogenen Mikronährstoffreichtums die Schmerz- und Krampfbereitschaft ganz automatisch. Obst, Salat und Gemüse sind basische Lebensmittel. Verfeinern Sie Ihre Speisen außerdem mit krampflösenden Gewürzen, wie z. B. Anis, Fenchel, Kardamom, Koriander, Vanille und Zimt.

4.  Verzichten Sie auf Nahrungsmittel mit hohem glykämischem Index.
Das sind Lebensmittel, die Ihren Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen. So vermeiden Sie, dass Ihr Heißhunger weiter steigt und Ihre Bauchspeicheldrüse dauernd zu viel Insulin ausschüttet. Sie können auch die Benebelung in Ihrem Kopf im Zaum halten, wenn Sie in der Zeit vor Ihrer Periode klug essen. Es erfordert ein bisschen Umstellung und Vorbereitung z.B. beim Einkaufen. Aber es kann auch spannend sein, diese Erfahrung zu machen. Und es stärkt Ihre Selbstdisziplin!

Welche Lebensmittel sollten Sie nun vermeiden:

Lebensmittel mit hohem glykämischem Index  (Wert über 50) sind v.a.:

  • Nahrungsmittel und Gebäck mit hohem Weizenanteil, süße Kekse
  • Schokoriegel, Fruchtriegel
  • Kartoffelchips und Mais-Chips, Popcorn
  • Früchte mit hohem Zuckeranteil
  • Marmelade, Honig

5. Treiben Sie regelmäßig Sport, am besten auch an der frischen Luft.
Denn:  Sport kann die Hormone regulieren, die Stimmung heben und für ein gutes Körpergefühl sorgen. Vor allem leichtes Ausdauertraining wie Radfahren und Schwimmen ist geeignet. Sie werden sehen, wie gut es Ihnen tut, und wie es Spaß macht, wenn Sie ein bisschen dran bleiben.

Möchten Sie weitere Informationen und die Ursache Ihrer PMS-Beschwerden angehen? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Neben der Naturheilkunde und Vitalstofftherapie nutzen wir die homöopathische Heilweise zur Behandlung von PMS und den darunter liegenden Beschwerden.

 

Ihre Heilpraktikerin für Frauenbeschwerden in Karlsuhe, Dr. Claudia Röll-Bolz.

0721/ 9631 8378.

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