Die 3 Ursachen für Eisenmangel – Sind Sie auch betroffen?

Eisenmangel kann u.a. folgende Beschwerden hervorrufen:

Sie sind sehr anfällig für Infekte und die Konzentration fällt Ihnen manchmal schwer. Sie haben brüchige Fingernägel, vielleicht leiden Sie an Haarausfall oder Sie haben rissige Mundwinkel.

Schon bei geringer körperlicher Anstrengung bekommen Sie leicht Herzklopfen und Atemnot. Zusätzlich kann Ihr Darm revoltieren und Sie leiden oft an Gasbildung.

Eisenmangel Heilpraktiker Karlsruhe

Kennen Sie diese Beschwerden bei sich selbst? Das kann sehr unangenehm sein.

Eine Eisenmangelanämie ist die häufigste Form der Anämie – und weltweit wahrscheinlich sogar die häufigste Mangelkrankheit, die es gibt. Wenn Eisen im Körper fehlt, können nicht ausreichend funktionsfähige rote Blutkörperchen (Erythrozyten) gebildet werden. Dadurch wird weniger Sauerstoff im Blut transportiert, was zahlreiche Symptome mit sich bringt.

Was ist Eisenmangel?

Als Eisenmangel bezeichnet man eine Unterversorgung des Organismus mit dem Spurenelement Eisen. Eisen ist für viele Körperfunktionen essentiell wichtig, insbesondere wenn es um das Thema Blutbildung (Hämatopoese) geht. Eisenmangel ist weit verbreitet – man schätzt, dass fast ein Viertel aller Menschen zu wenig Eisen im Organismus haben (weltweit).

Für Eisenmangel gibt es 3 unterschiedliche  Ursachen:

  • Zu geringe Eisenaufnahme,
  • Erhöhter Eisenbedarf,
  • Erhöhter Eisenverlust.

Wozu braucht der menschliche Körper Eisen?

Der Eisengehalt des Körpers ist wesentlich für die menschliche Gesundheit. Eisen ist ein Spurenelement. Diese Spurenelemente benötigen wir nur in einem geringen Anteil. Trotzdem sind sie für viele Körperfunktionen bedeutsam oder lebensnotwendig.

Von einem ausreichenden Eisenangebot sind

  • der Sauerstofftransport,
  • die Sauerstoffaufnahme,
  • Zellfunktionen wie der mitochondriale Elektronentransport,
  • und der der gesamte Energiestoffwechsel

abhängig. Das geht so: Der Sauerstoff, den wir über die Lunge aufnehmen, wird mit dem Eisen-Ion an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden, über das Blut im ganzen Körper verteilt und in den Zellen für die Energiegewinnung genutzt.

Wie hoch sollte Ihr Eisenspiegel sein?

Der Eisenspiegel im Serum kann, abhängig von der Tageszeit und von Tag zu Tag, gering schwanken. Er ist also nicht konstant.

Die Normalwerte im Serum sind:

Frauen: 60 – 180 μg/dl
Männer: 70 – 180 μg/dl
Kinder bis 13 Jahre: 30 – 140 μg/dl
im Urin: bis 100 μg/24h
Bei Neugeborenen bis zum Alter von drei Monaten können die Werte höher sein.

Da Eisen eine so wichtige Rolle und sowohl ein Mangel als auch eine Überladung (die aber selten vorkommt) Schaden anrichten, wird der Arzt die Eisenkonzentration im Serum bei Bedarf kontrollieren, eventuell auch zusammen mit anderen Werten, die eine gute Beurteilung des Eisenstoffwechsels ermöglichen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Transferrin und Ferritin.

Wie kann es zu einem Eisenmangel kommen?

Durch eine zu starke Menstruation, Schwangerschaften und nicht so optimale Ernährungsgewohnheiten verliert der Körper zu viel Eisen, ohne regelmäßig genug hinzu zu bekommen. So kann die Sauerstoffversorgung aller Gewebe absinken und die Zellen können ihre Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen.

Frauen sind von häufiger von Eisenmangel betroffen als Männer, da der weibliche Eisengehalt maßgeblich durch die Monatsblutung und Schwangerschaft beeinflusst wird.

Auch wenn Sie Leistungssportler sind, kann es zu Eisenmangel kommen, denn das Eisen wird bei gesteigerter Aktivität vermehrt über Haut und Nieren ausgeschieden wird. Besonders fatal für Sportler: Ein verminderter Eisengehalt erschwert den dringend erforderlichen Transport von Sauerstoff zur Muskulatur. Fehlt den Muskeln Sauerstoff, drosseln sie infolgedessen ihre Leistung.

Eisenmangel führt letztlich also zwangsläufig zum Abfall der Leistungsfähigkeit – und das nicht nur die Effektivität der Muskeln betreffend, sondern auch im Hinblick auf Konzentration, Gehirnfunktion und Denkvermögen. Besonders für Läufer, Radfahrer und andere Ausdauersportler erscheint es daher dringend notwendig, den eigenen Eisenwert langfristig

Eisen nimmt in unserem Organismus viele bedeutende Schlüsselfunktionen ein – es ist sowohl für den Sauerstofftransport, als auch für den Energiestoffwechsel verantwortlich. So sorgt Eisen dafür, dass wir leistungsfähig und gesund bleiben. Ein Eisenmangel lässt uns hingegen müde, schlapp und energielos werden und sorgt bei Kindern sogar für Entwicklungsstörungen. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Eisenaufnahme über die Nahrung steigern und so einem Eisenmangel vorbeugen können.

Die Aufnahmequote des Nahrungs-Eisens liegt normalerweise bei ca. 6 bis 12 %. Das ist die Prozentzahl an Eisen, die wir aus unserer Nahrung verwerten. Wenn der Körper ein Signal bekommt, dass zu wenig Eisen vorhanden ist, dann kann die Eisenaufnahme bis zu 20 % betragen. Diese sogenannte Resorptionsquote wird vom Organismus in Abhängigkeit vom Eisenbedarf und der Eisen-Speichergröße reguliert, wobei die Regulationsmechanismen noch weitgehend unerforscht sind.

Folgendes ist bei Eisenmangel noch wichtig: 

Natürlich ist es wichtig, wie viel Eisen wir mit der Ernährung zuführen. Entscheidend ist aber, ob dieses Eisen für den Körper gut verfügbar ist und aufgenommen werden kann.

Das vom Körper gut resorbierbare 2-wertige Eisen (das sogenannte Häm-Eisen) ist ausschließlich in tierischen Produkten enthalten.  Pflanzen dagegen liefern uns vor allem das deutlich schlechter verwertbare 3-wertige Eisen (Nicht-Häm-Eisen). Zum Vergleich: Häm-Eisen wird im Durchschnitt zu 20-30% aufgenommen, Nicht-Häm-Eisen lediglich zu 1-10%.

Als vegetarisch lebende Menschen sollten wir deshalb etwas ausgleichen: Unsere Kost enthält auch Förderer und Hemmer für die Eisenaufnahme. Deshalb ist es wichtig, wenn wir Mahlzeiten aus pflanzlicher Herkunft mit Lebensmittel kombinieren, die die Eisenaufnahme fördern.

Vitamin C ist so ein bekanntes Vitamin, das die Eisenaufnahme fördert. Es kann pflanzliches, 3-wertiges Eisen, in die 2-wertige Form umwandeln. So wird das Eisen besser für unseren Körper verfügbar. Eine Aufnahme von bereits 25 mg Vitamin C führt zu einer signifikanten Resorptionssteigerung von Nicht-Häm-Eisen.

Mein Tipp deshalb, um einen Eisenmangel zu vermeiden:

  • Kombinieren Sie pflanzliche Lebensmittel möglichst immer mit Vitamin C haltigen Lebensmitteln oder Säften.
  • Und würzen Sie Ihren Salat mit Zitrone statt mit Essig!

Wie sieht die Behandlung von Eisenmangel in meiner Praxis aus:

Ich nutze die Alternativmedizin zur Behandlung: Der ganzheitliche Ansatz ist in meiner Praxis von großer Bedeutung. Mit verschiedenen Therapiemethoden wie der Homöopathie und der Pflanzenheilkunde kann ich Ihnen helfen, Körper und Seele wieder ins Lot zu bringen.

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Ihre Naturheilpraxis in Karlsruhe

Dr. Claudia Röll-Bolz

 

…übrigens:

Weiter geht’s im Blog: Nächste Woche zum Thema: Anämien.
Ich freue mich, wenn Sie dann auch dabei sind.

 

 

 

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