Zyklusstörungen

Zyklusstörungen

Was Sie als Frau bei Zyklusstörungen wissen sollten

Gehören Sie auch zu den Frauen, die Monat für Monat mit ihrem weiblichen Körper kämpfen müssen?
Vielleicht kennen Sie diese Beschwerden bei sich selbst:

  • Zu seltene oder zu häufige Blutungen? Sie wissen nie, wann Ihre Periode kommen könnte?
  • Zu starke, zu schwache oder verlängerte Blutungen?
  • Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit und Traurigkeit?
  • Seit Sie die Pille abgesetzt haben, bleibt Ihre monatliche Regel aus oder kommt sehr selten, Sie haben jetzt Haarausfall oder unreine Haut?
  • Wassereinlagerungen vor der Periode, so dass Sie sich unwohl und aufgeschwemmt fühlen?
  • Kopfschmerzen bis hin zu starker Migräne vor oder mit Ihrer monatlichen Regel, so dass die Arbeit Ihnen schwer fällt oder gar unmöglich ist.

Das kann sehr unangenehm sein. Vielleicht spüren Sie auch ein Gefühl der Hilflosigkeit sich selbst und Ihrem Körper als Frau gegenüber. Oder Sie fühlen sich in Ihrer Attraktivität und Lebendigkeit sehr eingeschränkt. Und es gibt bei Ihnen viel Angst und Unsicherheit, was richtig ist. Sie finden aber von alleine Ihre Mitte nicht.

Nach meiner Erfahrung sind wir Frauen und gerade unsere Körperthemen tief verbunden mit den Rhythmen der Natur. Viele unserer Frauenbeschwerden spielen sich vor dem Hintergrund einer immer noch männlich dominierten Welt ab – und auch vor dem Hintergrund Ihres ganz persönlichen, beruflichen und kulturell geprägten Lebens.

Deshalb sind in unserer Gesellschaft Zyklusstörungen keine Seltenheit. Meiner Erfahrung nach können sie auch nicht damit behoben werden, dass die Pille eingenommen wird. Denn damit schieben wir das Problem nur vor uns her.

Was ist unser weiblicher Zyklus?

Wir sind als Frauen nicht immer gleich drauf, sondern einem monatlichen Wandel unterworfen. Dies gibt uns eine natürliche flexible und anpassungsfähige Toleranz. Wir sind das nährende und vermehrende Prinzip im Leben. Unser typisch weiblicher Monatszyklus ist der Inbegriff der weiblichen Rhythmik. Er umfasst die Hormonausschüttung, die Reifeprozesse in den Eierstöcken, den rhythmischen Aufbau und Abbau der Gebärmutterschleimhaut und auch wechselnde Gemütsverfassungen.

Unser weiblicher monatlicher Zyklus dauert vom ersten Tag der Periode bis zum letzten Tag vor der nächsten Periode.

Wann beginnt die erste Periode bei jungen Mädchen?

Es gibt kein „richtiges „Alter“ für die erste Periode. Bei den meisten Mädchen ist es zwischen zwölf und dreizehn Jahren so weit. Bei manchen passiert es aber schon früh mit zehn Jahren oder erst später mit 15 Jahren. In manchen Kulturen wird die erste Blutung einer Frau (Menarche) festlich gefeiert. Die Menarche ist ja für jede Frau ein Ereignis, das in Erinnerung bleibt. Und zum Glück verstehen heutzutage auch in unserer Kultur viele Mütter, wie wichtig es ist, dem Mädchen einen guten Kontakt zu den weiblichen Vorgängen im Körper zu vermitteln.

Wie lange dauert ein normaler Zyklus?

Bei einem normalen Zyklus beträgt die Länge des Zyklus ca. 25-34 Tage. Kleine Schwankungen in diesem Rahmen sind nicht außergewöhnlich. Sie brauchen sich deshalb keine Sorgen zu machen. Die Blutung verursacht normalerweise keine Beschwerden, sie hält etwa 4-5 (maximal 7) Tage an. Dabei verlieren wir etwa 50 – 80 ml Blut.

In den ersten beiden Wochen des weiblichen Zyklus dominiert das Östrogen. Durch FSH (das Follikel stimulierende Hormon) wird die Eireifung gefördert und gleichzeitig die Östrogenbildung in der Wand des Eibläschens stimuliert. Das LH (das luteinisierende Hormon) kommt hinzu und löst etwa in der Zyklusmitte den Eisprung aus. Nach dem Eisprung wird das Progesteron (Gelbkörperhormon) aktiv; unter seinem Einfluss baut sich die Gebärmutterschleimhaut so auf, dass ein befruchtetes Ei sich einnisten und heranreifen könnte. Ist es nicht zu einer Empfängnis gekommen, fällt der Hormonspiegel etwa ab dem 24. Tag ab, als Folge setzt die Regelblutung ein. Schon beginnt dieser Kreislauf aufs Neue – bis zu den Wechseljahren.

Was ist mit dem Begriff Zyklusstörungen gemeint?

Unter dem Begriff Zyklusstörungen werden folgende Beschwerden zusammengefasst:

  • Krämpfe und Schmerzen während der Regel
  • Zu späte erste Regelblutung und große Abstände zwischen den einzelnen Blutungen in der Pubertät
  • Zu seltene oder zu häufige Blutungen
  • Ausbleiben der Regelblutung über mehrere Monate
  • Zu starke, zu schwache oder verlängerte Blutungen
  • Spontane Blutungen außerhalb vom Zyklus

Auf den Zyklus der Frau können sich auch psychische Belastungen, die Ernährungsgewohnheiten oder Leistungssport auswirken. Hier schaltet der Körper auf ein Notprogramm um und zeigt auf, dass eine Belastungsgrenze erreicht ist.

Zyklusstörungen können auch in sehr stressreichen Zeiten wie z. B. während der Familienplanung, der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven, in den Wechseljahren oder in Trauerphasen, auftreten. Sie zeigen, dass es neben der erhöhten Stressbelastung zum Ungleichgewicht im Hormonhaushalt gekommen ist.

Warum ich aus meiner Erfahrung die Einnahme der Pille nicht befürworte

Meiner Erfahrung nach können Zyklusstörungen nicht damit behoben werden, dass die Pille eingenommen wird. Denn damit schieben wir das Problem nur vor uns her.

Vielleicht ist es Ihnen wie vielen anderen Frauen gar nicht so bewusst, dass sie mit der Pille ihren Zyklus komplett ausgeschaltet haben. Denn die künstlich zugeführten Hormone verhindern den Eisprung und unsere Monatsblutung komplett. In der Pillenpause haben wir dann lediglich eine Abbruchblutung und keine „echte“ Menstruation. So kann sich nicht von selbst ein natürliches Gleichgewicht einstellen.

Eine Zyklusstörung kann hormonell bedingt sein, aber auch organische Ursachen wie eine Gebärmuttererkrankung haben. Deswegen ist bei Zyklusstörungen eine individuelle Abklärung durch den Arzt wichtig.

Welche Behandlungsmethoden gibt es in meiner Praxis bei Zyklusstörungen?

Besonders für Frauen, denen eine sanfte, natürliche Behandlung ihres Körpers wichtig ist, hat die Naturheilkunde in diesem Gebiet vielfältige, traditionelle Behandlungsmethoden zu bieten. Während synthetische und zum Teil hochdosierte Hormone einer schulmedizinischen Behandlung große Nebenwirkungen auf den Körper haben können und die Leber oft schwer belasten, gibt es in der Alternativmedizin ein großes Spektrum an pflanzlichen und homöopathischen Präparaten, die den weiblichen Körper in seinen eigenen, authentischen Rhythmus führen. Dies hat sich aus meiner langjährigen Praxiserfahrung gezeigt.

Haben Sie schon einmal darauf geachtet, ob und wie der Mond Sie beeinflusst? Welche Frau kennt nicht die unterschiedlichen Stimmungen innerhalb eines Menstruationszyklus’ oder in den verschiedenen Phasen des Frau-Seins (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)?

Wir Frauen sind allein durch die monatliche Menstruation deutlicher mit den Zyklen der Natur verbunden als Männer. Inzwischen weiß man aber, dass jedes Lebewesen Rhythmen unterlegen ist. Denken wir nur an den Schlaf-/Wachrhythmus, die Wechsel der Jahreszeiten oder auch an die Organuhr aus der TCM, die zeigt, dass unsere Organe bestimmte Arbeits- und Ruhezeiten haben. Fällt der Mensch langfristig aus diesen vorgegebenen natürlichen Rhythmen, können sich sowohl körperliche als auch seelische Schwachstellen auftun.

In meiner Naturheilpraxis in Karlsruhe ist es das Ziel einer naturheilkundlichen Behandlung von Frauenbeschwerden und Zyklusstörungen, den Körper wieder in seinen natürlichen Rhythmus ohne Schmerzen und belastende Begleiterscheinungen zu bringen.

Möchten Sie nicht auch wieder aus Ihrem vollen Potential schöpfen können und sich selbst als kraftvolle und lebendige Frau erleben, die viel geben und nehmen kann?

Ich begleite Sie gerne durch diesen so wertvollen und spannenden Zeitabschnitt. In vertrauensvollen Dialog können aufkommende Fragen rasch geklärt und Unpässlichkeiten gelindert werden. Die natürliche Frauenheilkunde kennt zahlreiche naturheilkundliche Präparate und ganzheitliche Behandlungsansätze, so dass die Wechseljahre für die moderne Frau ihre Schrecken verloren haben.

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